Für den katholischen Religionskurs im Jahrgang 5 begann der Dienstagmorgen auf besondere Weise: Statt des gewohnten Einstiegsrituals, bei dem wir darüber sprechen, wie es uns geht, durften wir diese Frage diesmal rund 4300 Kilometer weit nach Jerusalem an Herrn Ben Yehuda richten.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit der Lautstärke lauschten die Kinder der Klassen 5a bis 5c Herrn Yehudas Vortrag über die Tora, das jüdische Glaubensbekenntnis und insbesondere die Feier des Schabbats äußerst aufmerksam. Besonders anschaulich wurden seine Erzählungen durch die persönliche Geschichte darüber, wie er zunächst nach Israel und später auch zum jüdischen Glauben gefunden hat. Darüber hinaus brachte Herr Yehuda den Schülerinnen und Schülern wichtige Gegenstände des jüdischen Glaubens näher und zeigte ein Video über ein gemeinsames Schabbat-Mahl.
Zum Ende der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen an Herrn Yehuda zu stellen. Er beantwortete jede einzelne offen und auf Augenhöhe. Die 90 Minuten vergingen wie im Flug und waren noch weit über die große Pause hinaus Gesprächsthema unter den Kindern.
Für diesen einmaligen und authentischen Einblick möchten wir uns als Religionskurs herzlich bei Herrn Yehuda, Herrn Rosen sowie allen Mitwirkenden der Lea Fleischmann Stiftung bedanken. Unser Dank gilt außerdem den Stadtwerken Wuppertal sowie dem Rotary Club Wuppertal, die dieses Projekt fördern.
